Entdecke eine Höhle

Wollen deine Eltern wandern gehen und du hast gerade nicht so Lust?
Schlag ihnen eine Höhlenwanderung vor, das ist abenteuerlich - eine richtige kleine Forschungsexpedition.

Die Schweiz hat rund 8000 Höhlen – die meisten befinden sich in Kalkgestein-Zonen.
Hier eine Auswahl an Höhlen, die man begehen kann.

Jurassic Park in Chevenez (JU): 
In den Tropfsteinhöhlen von Réclère kannst du Überreste der Dinosaurier bewundern. Auf einem geführten, 1,5 Kilometer langen Rundgang mit über 500 Treppenstufen kommst du vorbei an Stalagmiten (das sind die Tropfsteine, die vom Boden aufragen) und Stalaktiten (das sind die Tropfsteine, die von der Decke hängen), dann gelangst du in eine grosse Höhle mit über 15 Meter hohen Stalagmiten und einem Steingebilde, das wie ein geheimnisvolles Gesicht von der Seite aussieht. 
Länge: 1,5 km 

Grotte von Mont Vully (FR): 
Was heute ein riesiger Abenteuerspass ist, war früher bitterer Ernst. Die künstliche Grotte wurde als Schutzeinrichtung während des Ersten Weltkriegs 200 Meter tief in den Sandstein gehauen. Heute ist die Grotte ein grosser Spielplatz, in dem du auf Entdeckungsreise gehen kannst. Taschenlampe nicht vergessen! 
Länge: 200 m 

Hölloch: Die Höhlentour (SZ): 
Kaum zu glauben, dass der kleine Eingang den Weg zu einem der weltweit längsten Höhlensysteme weist: 190 Kilometer lang sind die unzähligen Gänge und Stollen. Die Höhle wurde vor 140 Jahren von einem Bergbauern entdeckt. 
Länge insgesamt: 190 km. 

Lac Souterrain (VS): 
Wer hätte gedacht, dass sich tief unterhalb der Weinberge der grösste natürliche unterirdische See Europas befindet? Bei 300 Meter Länge und 20 Meter Breite kann man auf dem See sogar Bootfahren. Hinter dem befahrbaren Teil des Sees gibt es noch weitere kleine Höhlen-Säle, die jedoch nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Den Sommer über ist der unterirdische See täglich zwischen 9 und 17 Uhr für Besucher geöffnet. 
Länge: 300 m 

St.-Beatus-Höhlen (BE):
Einst soll ein feuerspeiender Drache in den Höhlen gehaust haben, bis ihn ein heiliger Mann namens Beatus mit seinem Kruzifix vertrieb, worauf der Drache von einer Klippe stürzte und im Thunersee ertrank. So die unheimliche Geschichte. Heute ist das Grottensystem bestens beleuchtet, 1 km Höhlenweg ist für alle zugänglich. Die kolossalen Tropfsteingebilde, Wasserläufe und Hallen bilden nur einen Teil der riesigen Höhlen - 14 weitere Kilometer der Höhlen hat man bis heute erforscht. 
Länge: 1 km. 

Kristallhöhle Kobelwald, Oberriet (SG):
Hier tauchen die Besucher ein in eine faszinierende Höhlenwelt, voll mit Kalzit-Kristallen, Tropfsteinen und fliessendem Gewässer. 
Länge: 665 m, davon 128 m ausgebaut und begehbar.

 

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