Tobis Wasserhügel

«Ich zeige euch jetzt, wie das Wasser einen kleinen Hügel bilden kann.» «Wie denn das?», fragt Nina: «Wasser ist doch immer flach!»

«Dann pass mal auf, Nina. Was meinst du: Kann ich in mein randvolles Glas noch etwas reintun?», fragt Tobi. – «Nein, sonst überläuft es!», meint Nina.

Tobi hat sein Glas bis ganz zuoberst zum Rand mit Wasser aufgefüllt – so voll, dass wirklich kein zusätzlicher Tropfen mehr reinpasst. Er hat sich daneben ein paar Geldmünzen bereitgelegt. Nun lässt Tobi ganz langsam über den Glasrand eine Münze nach der andern in das Glas gleiten. Mit der Zeit wölbt sich das Wasser – und es wächst ein kleiner Wasserhügel. Nina und Hugo starren auf den Wasserhügel. «Toll!», ruft Hugo: «Wie hast du das geschafft? » – «Wie wir vorhin bei Hugo gesehen haben, kleben die winzigen Wasserteilchen an der Oberfläche des Wassers fest zusammen. Diese Art Wasserhaut hält so gut, dass das Wasser darunter nicht über den Glasrand hinausfliesst. Und so wölbt sich das Wasser zuerst langsam wie ein Hügel, bevor es über den Rand fliesst.»

«Öhm Tobi, wie viele Geldmünzen tust du da jetzt noch rein?», fragt Hugo. – «Keine mehr, sonst läuft das Wasser dann wirklich über. Danke übrigens, Hugo», antwortet Tobi. – «Wozu?» – «Für die Geldmünzen. Die lagen alle unter deinem Bett. Wie übrigens noch einiges mehr …» – «Au ja!», doppelt Nina nach. «Unter Hugos Bett liegen wahre Schätze, ich habe letzthin auch daruntergeschaut: ein Turnschuh, ein Comic-Heft, ein angebissener …» – «Das genügt!», sagt Hugo schnell, «was unter meinem Bett liegt, ist Privatsache. » – «… Apfel, ein Socken mit Loch, eine …» – «Zeig jetzt lieber dein Experiment, Nina! Übrigens Tobi: Um dein Glas herum hat sich eine Pfütze gebildet. Das war wohl eins meiner Geldstücke zu viel, hihi.»


Du brauchst :

  • ein Glas voll Wasser
  • mehrere Münzen

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