Brrrrrrrr... Wo sind wir denn da gelandet?

Kalt, leer und öd? Weit gefehlt! In der Antarktis ist mehr los als man glaubt.

Nina, Hugo und Tobi werden von freundlichen Menschen von einer der vielen Forschungsstationen am Südpol empfangen und sind froh, zur Begrüssung einen warmen Tee serviert zu bekommen. Sie sitzen an einem kleinen Tisch und lauschen voller Spannung, was die Forscher so alles zu erzählen haben.

Wo ist der Südpol genau

Der Südpol der Erde ist der Punkt, der auf der Südhalbkugel am weitesten entfernt vom Äquator ist. Er liegt mitten im Erdteil Antarktis und ist mit Gletschern vereist. Vom Südpol aus gibt es nur eine Himmelsrichtung: Norden. Logisch, oder? Fast 90% des Eises auf der Welt sind in der fast viereinhalb Kilometer dicken Eisdecke enthalten. Ein ganz, ganz kleiner Teil des Kontinents ist eisfrei. Typisch für die Antarktis sind rieeeeeesige Tafeleisberge, die regelmässig abbrechen und auf dem Meer treiben. Es kann viele Jahre dauern, bis ein grosser Eisberg geschmolzen ist. Die Durchschnittstemperatur liegt bei etwa minus 55 Grad Celsius. Brrrr...!

Tobi, schon etwas müde, will wissen, was die Menschen hier machen. Die Antarktis hat keine Bevölkerung im eigentlichen Sinn. In den über 80 Forschungsstationen leben aber viele Forscher, welche das Klima, das Eis, die Geologie und die Tierwelt beobachten. Zudem gibt es einige wenige touristische Attraktionen. Zum Beispiel den Antarktis-Marathon oder ein Musikfestival namens Icestock.

War das nicht ein Pinguin eben?

Ja, unsere drei haben richtig gesehen. Die Hauptbewohner der Antarktis sind Pinguine. Sie lieben die Kälte, weil ihre Körpertemperatur mit 39 Grad Celsius stets sehr hoch ist. Die Natur hat sich einige Tricks einfallen lassen, damit Pinguine ihre hohe Temperatur in auch noch so kalten Gegenden halten können. Kaum ein anderer Vogel hat ein so dichtes Gefieder wie der Pinguin. Die Federn sind zum Schutz vor kaltem Wasser wie Dachziegel angeordnet. Die feinen Daunen darunter enthalten unzählige Luftblasen, die vor Kälte isolieren. Unter dem wärmenden Frack haben die watschelnden Vögel eine zusätzlich wärmende Fettschicht. Aber vielleicht haben Pinguine ja kalte Füsse? Nein. Das Blut der Vögel wird abgekühlt, bevor es in die Füsse gelangt, so dass keine Wärme verloren geht, und die Füsse immer Umgebungstemperatur besitzen. Wenn das Blut gut gekühlt wieder zurück fliesst, muss es durch zahlreiche Blutgefässe hindurch und wird so wieder aufgeheizt! Cool!

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